Klimawandel: Fluchtursache der (nahen) Zukunft

Der Klimawandel schreitet immer weiter voran, zum großen Teil unbeachtet von den meisten Regierungen. Erst kürzlich hat der US-Präsident Donald Trump ein Dekret gegen den Klimaschutz unterschrieben, um den „Krieg gegen die Kohle“ zu beenden. Die Schadstoffausstöße der Kohleindustrie sind allerdings mit ein Grund für den rasanten Klimawandel.

Eine Region, welche besonders durch die vom Klimawandel verursachte Erderwärmung betroffen ist, liegt gar nicht so fern: das Mittelmeerraum. Einige Prognosen gehen von einer Erwärmung von bis zu 6°C aus. Bereits sind die Folgen der Erderwärmung spürbar, so wachsen Olivenbäume immer weiter nördlich, da sie südlich bereits vertrocknen. Schwerer trifft es die nordafrikanischen Ländern, die durch häufige Dürre und dem vorranschreiten der Wüsten betroffen sind. In Ägypten ist eine Landwirtschaft kaum noch möglich, viele Produkte (u.a. Weizen) müssen importiert werden; in Libyen gibt es unzählige Geisterstädte, regionale landwirtschaftliche Produkte gibt es nicht, das spärlich vorhandene Wasser verdunstet.

Während der Südhalbkugel eine große Dürre droht, könnte es in Europa zu einer neuen Eiszeit kommen. Das Schmelzen des Nordpols könnte dazu führen, dass der Golfstrom versiegt. Das Ergebnis wäre nicht nur ein Temperatursturz in Nord- und Mitteleuropa, die nördlichen Häfen wären das gesamte Jahr über vereist. Damit käme der Handel in diesen Regionen zum erliegen.

Doch zurück zur Dürre auf der Südhalbkugel: Das Fehlen von Nahrung und Wasser wird dazu führen, dass die Menschen aus den betroffenen Regionen nach Norden wandern, also nach Europa – denn dort sind Nahrung und Wasser derzeit im Überfluss vorhanden. Uns steht also eine neue Flüchtlingswelle bevor, vermutlich werden Millionen von Menschen aufgrund des Klimawandels nach Europa kommen.

Nun ist es interessant, dass v.a. jene Parteien den Klimawandel leugnen, die aber gleichzeitig gegen die Aufnahme von Flüchtlingen sind. Diese Parteien bzw. Personen tragen – neben der Schwerindustrie – damit Mitschuld am Klimawandel und der daraus resultierenden Fluchtbewegung, wollen aber gleichzeitig keine Verantwortung dafür übernehmen und die Klimaflüchtlinge abweisen. Auch die sog. „Hilfe vor Ort“ kann nicht funktionieren, wenn in den betroffen Ländern nichts mehr wächst und nicht ausreichend Wasser vorhanden ist.

Wir müssen daher schnellstmöglich umdenken und mehr für den Klimaschutz tun, z.B. die Treibhausgase reduzieren, um den Klimawandel aufzuhalten. Ansonsten wird sich auch unser Lebensbereich drastisch ändern und gleichzeitig eine riesige Fluchtbewegung auslösen.

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